Buch zum Thema Braunkohlerekultivierung online


Das Buch "Braunkohlentagebau und Rekultivierung - Landschaftsökologie, Folgenutzung, Naturschutz" von Wolfram Pflug (Hrsg.) ist ist auf Google-Books online verfügbar. Das 1067 Seiten umfassende Werk ist 1998 im Springer-Verlag erschienen und enthält zahlreiche Artikel verschiedener Autoren, die sich sehr umfassend mit Rekultivierungsthemen in den fünf
Braunkohlengebieten in Deutschland befassen. (06.01.2012)

Exkursionsführer


Der vierteilige Exkursionsführer bietet auf etwa 160 Seiten vielseitige Informationen zum Rheinischen Braunkohlenrevier. Teil I beschreibt die Geologie und Geographie des Rheinischen Braunkohlenreviers sowie die Entstehung der Braunkohle. Er gibt Einblick in die Bergbau- und Rekultivierungsgeschichte und informiert über land- und forstwirtschaftliche Rekultivierungsmethoden unter besonderer Berücksichtigung bodenkundlicher Aspekte. Teil II befasst sich mit der Historie der einzelnen Tagebaubereiche, Teil III gewährt einen kurzen Einblick in die Tagebau- und Kraftwerkstechnik. Teil IV beinhaltet als Wanderführer Exkursionskarten, Routenvorschläge und Interessante Haltepunkte mit Erläuterungen.
Sie können die einzelnen Teile des Exkursionsführers hier herunterladen. (19.10.2011)

Uhu-Nachwuchs im Tagebaubereich Garzweiler


Nachdem vor einigen Jahren am Rande des Tagebaus Hambach in einem Krähennest in einer Pappelgruppe erstmals ein Uhu gebrütet hat, mehren sich die Hinweise auf Uhus im gesamten Revier. Am 10.05.2010 konnte nun Stefan Brücher von der EG-Eulen im Tagebau Garzweiler zwei Junguhus beringen. Offenbar ist der Populationsdruck aus der Eifel so stark, dass nun die Uhus verstärkt nach Norden ins Tiefland ausweichen und dort bevorzugt Kiesgruben und eben die Tagebaue besiedel. (17.05.2010)

Materialband zum Rekultivierungskongress 2009


Der Materialband enthält alle wichtigen Informationen zum Rekultivierungskongress "Energielandschaft - Land schafft Energie" (27.8.-28.8.2009) in der Stadthalle Erkelenz: das Programm, die Vorträge, die Exkursion, eine Teilnehmerliste sowie eine Fotogalerie.
Sie können sich den Materialband auf unserer Homepage ansehen (in der Taskleiste unter kongress) und die Vorträge und weitere Informationen herunterladen.
(23.03.2010)

Gänse und andere Wintergäste in der Rekultivierung


Auf Rekultivierungsflächen im Tagebau Inden konnten Alwin Reiche und Robert Mohl am 24.12.2009 den Einflug von etwa 600 Gänsen (überwiegend Saat- und einige Bläßgänse) beobachten. Seitdem rasten die Tiere in diesem Gebiet auf Ackerflächen nahe der rekultivierten Inde (Fotos) . Auch aus anderen Rekultivierungsgebieten wurden Gänse gemeldet (www.vogelmeldung.de). Am 02.01.2010 zählten Klaus Böhm und Klaus Wyrich auf der Königshovener Höhe (Rekultivierung Tagebau Garzweiler) 62 Saatgänse, am 07.01.2010 beobachteten Michael Jöbges und Bettina Hille 300 Saatgänse auf Rekultivierungsflächen im ehemaligen Tagebau Fortuna-Garsdorf.
Am 14.01.2009 wurden von Ulf Dworschak und Jochen Weglau erneut Krickenten, Gänsesäger und ein Silbereiher in der rekultivierten Indeflur gesehen. Diese Arten erscheinen schon seit einigen Jahren regelmäßig an der "neuen" Inde. (15.01.2010)

Ein seltener Gast: Der Schlangenadler


Vor gut einer Woche beobachteten Norbert Wolf und Yannis Langies im Rekultivierungsgebiet des Tagebaus Garzweiler einen jungen Schlangenadler (Circaetus gallicus) als seltenen Gastvogel in unserer Region (s. Foto). Dies ist jedoch in diesem Gebiet nur einer von vielen Raubvogel-Nachweisen in diesem Jahr. Neben den häufigen Arten Mäusebussard und Turmfalke konnten auch Wespenbussard, Schwarzmilan, Kornweihe, Wiesenweihe, Wanderfalke und der seltene Rotfußfalke gesichtet werden. Besonders zahlreich - zeitweise mehr als 10 Tiere - traten Rohrweihen auf, von denen zumindest ein Paar erfolgreich gebrütet hat. Auch bei einem Baumfalkenpaar konnte eine Brut beobachtet werden. (14.08.2009)

Zauneidechsen auf der Sophienhöhe


Herrn Alwin Reiche hat auf einer von ihm geführten Wanderung mit einem Foto den ersten Beleg von Zauneidechsen (Lacerta agilis) auf der Sophienhöhe erbracht: zwei balzende Tiere die sich offensichtlich durch die neugierigen Menschen gar nicht stören ließen. Nach der Verbreitungskarte der Art (http://herpetofauna-nrw.de/Arten/3.2Zauneidechse.htm) war die Zauneidechse auch schon in früherer Zeit nur in der Nordeifel und entlang der Erft verbreitet. Von der mittleren Erft bestand früher eine Brücke des Verbreitungsgebietes über den Jülicher Raum ins Rurtal. Diese Vorkommen sind aber scheinst schon vor 1980 erloschen. Die Jülicher Börde selber dürfte wohl nie besiedelt gewesen sein bis auf alte Berichte über ein Vorkommen am Dürener Vorbahnhof die aber zumindest in letzter Zeit nicht bestätigt werden konnten. Nun liegt erstmals wieder ein aktueller Nachweis der Zauneidechse vor. (14.08.2009)

Erfolgreiche Umsiedlung von Orchideen


Vor einigen Jahren hat Peter Rolf vom Arbeitskreis Heimische Orchideen (AHO) mit Vereinskollegen und in Zusammenarbeit mit RWE Power einige Exemplare des Übersehenen Knabenkrautes (Dactylorrhiza praetermissa) -- Orchidee des Jahres 2008 -- aus einem Rekultivierungsgebiet im Süden des Reviers ins Elsbachtal im ehemaligen Tagebau Garzweiler und in den Winkelheimer Grund im ehemaligen Tagebau Fortuna umgesiedelt. Damals musste am ursprünglichen Standort ein Weg ertüchtigt werden, in dessen Wegebankett einige der seltenen Knabenkräuter wuchsen. In Abstimmung mit der Unteren Landschaftsbehörde und dem Umweltamt der Stadt Grevenboich wurde daraufhin die Umsiedlung durchgeführt.
Durch die Mitarbeiter des AHO konnte nun zunächst im Elsbachtal ein Vorkommen von über hundert blühenden Exemplaren nachgewiesen werden. Nachdem es zunächst so schien als seien am zweiten Standort im Winkelheimer Grund keine Exemplare der Art mehr feststellbar, war die gezielte Nachsuche durch Dr. Gelius-Dietrich und Dr. Dietrich nun doch erfolgreich: mindestens fünfzig blühende Exemplare sind auch hier beobachtet worden. (14.08.2009)

Neu-, Erst- und Wiederfunde in der Rekultivierung


Dieses Jahr sind wieder eine Vielzahl besonderer Arten in der Rekultivierung nachgewiesen worden. Schon im Frühjahr wiesen Dr. Gelius- Dietrich und Dr. Dietrich auf eine Reihe seltener Farne hin, die sie in der rekultivierten Erftaue bei Bedburg und auf der Vollrather Höhe nachweisen konnten: darunter der Gelappte Schildfarn (Polystichum aculeatum, Foto ), der nach der Roten Liste (RL) für den Naturraum Niederrheinische Bucht (NRBU) als Ausgestorben gilt; oder der Schwarze Streifenfarn (Asplenium adiantum-nigrum, Foto ), der nach der Roten Liste im Naturraum nicht vorkommen soll. Auch der Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium, Foto ) konnte an mehreren Stellen nachgewiesen werden(RL NRBU 2). Im Gebiet des rekultivierten Tagebaus Fortuna gelang ein weiterer Neu-Nachweis eines Farngewächses: der Tannenbärlapp (Huperzia selago, Foto ) (RL NRBU 0) der sonst nur aus den Mittelgebirgen bekannt ist. (14.08.2009)

Waldarten kehren zurück


Die Vielblütige Weißwurz (Polygonatum multiflorum) ist eine typische Pflanze der alten Wälder. In der Rekultivierung war sie bisher nur aus den älteren Wäldern im Südrevier bekannt. Mittlerweile wurde sie auch auf der Sophienhöhe und der Wiedenfelder Höhe gefunden. Der jüngste Nachweis stammt von der Vollrather Höhe. Hier kommt sie zusammen mit der Sanikel (Sanicula europaea), dem Aronstab (Arum masculatum) und dem Busch-Windröschen (Anemone nemorosa) vor. Alles typische Waldarten, die nun, da die Bäume etwa fünfzig Jahre alt sind die Entwicklung eines echten Waldes anzeigen. (28.05.2009)

Wanderfalkenbruten im Tagebau Hambach


Wie in den letzten Jahren brüteten auf den Großgeräten im Tagebau Hambach auch in diesem Jahr wieder erfolgreich Wanderfalken. Nach Auskunft von Frank Hermanns (Mitarbeiter bei RWE-Power) beherbergte der Nistkasten auf Bagger 289 in diesem Jahr 4 Jungvögel und in einem Krähennest auf dem Absetzer 761 wuchsen 2 Jungtiere heran. Seit Erfassung der Brutplätze im Jahr 2004 konnte Frank Hermanns den Ausflug von insgesamt 29 Jungfalken verzeichnen. Wenn möglich, wurden die Jungvögel vor Ihrem Ausflug in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz beringt. (28.05.2009)

Tiere und Pflanzen in der Rekultivierung


Neue erweiterte Auflage des Buchs „Tiere und Pflanzen in der Rekultivierung“ jetzt in digitaler Form zum Herunterladen:
Im Jahr 2005 erschien das Buch Tiere und Pflanzen in der Rekultivierung. Mittlerweile ist es vergriffen und es haben sich seither viele neue Erkenntnisse ergeben. Deshalb haben wir hier eine Art 2. erweiterte digitale Auflage ins Netz gestellt. In den Tabellen wurden alle neuen Artnachweise nachgetragen, während die Textpassagen unverändert blieben.
(25.02.2009)

Materialien für den Unterricht im Fach Biologie


Im Rahmen ihrer Examensarbeit als Lehramtskandidatin an der Universität zu Köln hat Frau Gerres aus Neu-Otzenrath (heute Lehrerin an der Gesamtschule Wassenberg) ein Konzept für den Projektunterricht im Fach Biologie erarbeitet. Anhand der Schmetterlinge und ihren vielfältigen Wechselwirkungen zu den Pflanzen wird Verständnis für das komplexe Verwobensein der Lebewesen mit ihrer Umwelt geweckt. In Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle Rekultivierung enstand ein Unterrichtsmaterial, das sich besonders für den Biologieunterricht der 8. Klassen an Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien eignet.
Sie können dieses Unterrichtsmaterial als pdf-Dateien herunterladen oder kostenlos bestellen. (25.4.2008)

Materialband zum Rekultivierungskongress 2003


Der Materialband ist als CD-ROM erschienen. Er enthält alle wichtigen Informationen zum Rekultivierungskongress "Leitbilder für neue Landschaften" (22.9.-23.9.2003) in Schloss Dyck: das Programm, die Vorträge der Plenarveranstaltung sowie der einzelnen Workshops, die Exkursion in den Tagebau Garzweiler, Informationen über den Tagungsort Schloss Dyck und eine Teilnehmerliste.
Sie können sich die Kurzfassung auf unserer Homepage ansehen oder den Materialband (CD-ROM) bei uns kostenlos bestellen.

Bienenfresser brüten in der Rekultivierung


Der Bienenfresser (Merops apiaster) zählt zu den farbenprächtigsten Vögeln, die man bei uns beobachten kann. Eigentlich sind Bienenfresser typische Vertreter Südeuropas, aber im letzten Jahrzehnt kam es immer wieder auch hoch im Norden zu Bruten: in Ostwestfalen und im Raum Hamburg. Seit mindestens drei Jahren werden Bruten im Nordwesten des Rheinischen Braunkohlenreviers beobachtet. Die großen offenen Flächen rund um die Tagebaue und die Böschungen, in denen er seine Brutröhren graben kann, bieten offenbar einen attraktiven Lebensraum. Hier konnten spannende Filmaufnahmen gemacht werden. Kurze Auschnitte können Sie sich auf dieser Homepage ansehen. (Filme & Fotos: H. Sütsch, www.fuchsfilm.de)

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